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Fahrraddynamo richtig anschließen: Anleitung für die Montage

Nach der Auswahl und dem Kauf von hochwertigen Fahrradlampen, welche laut StVZO an jedem Fahrrad montiert sein muss, steht eine fachgerechte Montage und Verkabelung der einzelnen Komponenten an. Setzt man auf eine Fahrradbeleuchtung ohne Akkus oder Batterien, müssen Kabel vom Dynamo zur Vorder- und Rückleuchte gelegt werden und angeschlossen werden. Damit Du diese Arbeiten in Heimarbeit vornehmen kannst, verraten wir Dir in dieser Montageanleitung Schritt für Schritt, was es zu beachten gilt und wie Du den Anschluss Deiner neuen Fahrradbeleuchtung selber durchführen kannst. Dabei beantworten wir die häufigsten Fragen und verraten Tipps und Tricks, die eine schnelle und sichere Befestigung und Verkabelung ermöglichen.

Die Wahl eines geeigneten Dynamos

Vor der Montage und dem Anschließen von einem Fahrraddynamo steht die Wahl geeigneter Komponenten ins Haus. Grundsätzlich bietet der Zubehörhandel zwei verschiedene Arten von Dynamos an. Nabendynamos arbeiten unsichtbar im Inneren des Rades, wohingegen ein herkömmliches Modell außen am Rahmen befestigt wird. Grundsätzlich ist ein Nabendynamo wesentlich wartungsärmer und kann verschleißfreier betrieben werden als ein außen liegendes Modell. Grundsätzlich ist die Anschaffung einer Beleuchtungsanlage mit Stromversorgung durch einen Dynamo bei einem Fahrrad für den Alltagseinsatz immer anzuraten. Batterie- oder Akku betriebene Fahrradbeleuchtung ist abhängig von der Zuverlässigkeit selbiger, wohingegen ein Dynamo auch bei Minusgraden und schlechtem Wetter immer einsatzbereit ist und zuverlässig. Auch das schlichte Vergessen eines Batteriewechsels bringt Dich mit einer Dynamo betriebenen Beleuchtungsanlage nie wieder in die unangenehme Situation, im dunklen Verkehrsgeschehen ohne Licht auskommen zu müssen. Lediglich an einem Mountainbike, BMX oder Rennrad, welches vorwiegend für sportliche Zwecke genutzt wird, empfehlen wir die Montage einer passenden, batteriebetrieben Fahrradbeleuchtung. Welche Stromquelle und welches Dynamo sich ideal zur Verwendung an Deinem Fahrrad eignet, findest Du ganz einfach mit unseren kostenlosen Testberichten heraus. Diese informieren Dich umfassend über die verschiedenen Vor- und Nachteile der einzelnen Testkandidaten und ermöglichen Dir die Wahl des perfekten Beleuchtungssystems für Dein Fahrrad.

Benötigte Materialien:

Bevor Du mit der Montage und dem Anschließen von Deinem neuen Dynamo beginnst, solltest Du alle benötigten Werkzeugen und Materialien bereitstellen. Für die folgenden Montagearbeiten benötigst Du:

  • einen Dynamo
  • Fahrradbeleuchtung für Vorne und Hinten am Fahrrad
  • geeignetes Kabel, Mindestlänge 250 cm ( Doppelkabel oder 2 Einadrige Kabel )
  • Flachstecker-Hülsen Sortiment
  • Phasenprüfer oder kleinen Schraubenzieher
  • Schrumpfschlauch
  • Kabelbinder oder Isolierband
  • dünnes Klebeband
  • Schere
  • Isolierzange

Vorbereitende Arbeiten:

Bevor Du mit dem Anschließen Deines Dynamos beginnen kannst, müssen eventuell neu angeschaffte Fahrradlampen oder ein Dynamo erst einmal an Deinem Fahrrad montiert werden. Es ist sehr wichtig, dass sich die Lampen vor dem Anschließen in der späteren Endposition befinden und  nicht mehr verlegt werden müssen. Erst dann ist es möglich Kabellängen zu messen und den möglichen Weg festzulegen, auf dem Kabel vom Dynamo zur Vorder- und Hinterlampe geführt werden. Sind bereits Fahrradlampen an Deinem Bike montiert, entfällt dieser Arbeitsschritt und Du kannst sofort mit dem Anschließen von Deinem neuen Fahrraddynamo beginnen. Genauso muss die Position von einem außen an der Gabel montiertem Dynamo vor Beginn der Montage feststehen. Achte bei diesem Modellen unbedingt darauf, dass das Kontaktrad ideal und im richtigen Winkel am Gummi Deines Reifens anliegt. Nur so wird ein bestmöglicher Wirkungsgrad sicher gestellt und Schlupf vermieden. Gerade wegen diesen Gründen und der Wartungsanfälligkeit von einem Außen liegenden Dynamo empfehlen wir die Verwendung von einem Nabendynamo. Egal ob links oder rechts an der Gabel montiert: Ein außenliegender Dynamo ist immer der Witterung und anderen Widrigkeiten ausgesetzt und wird deshalb nicht so lange halten, wie ein Nabendynamo.

1. Schritt: Die Wahl des passenden Kabels

Grundsätzlich bestehen beim Anschließen von einem Dynamo zwei Möglichkeiten zur Verkabelung. Entweder verwendet man zwei einzelne Kabel bzw. statt dessen ein Doppelkabel, in dessen Inneren zwei separate Adern verlaufen. Aus diesem Grund wird diese Art der Verkabelung auch als „Zweidrahtverkabelung“ bezeichnet.

Im Gegensatz dazu steht die Möglichkeit, die Leitfähigkeit Deines Fahrradrahmens zu nutzen und mit in den Stromkreis einzubinden. So wird bei der „Eindrahtverkabelung“ jeweils ein Kontakt per verlegtem Kabel realisiert, als Gegenpol dient der Fahrradrahmen.

Grundsätzlich stellt die Zweidrahtverkabelung den wartungsärmeren und zuverlässigeren Weg des Anschließens dar. Vor allem die Kontaktstellen zwischen Rahmen und Kabel verrosten und korrigieren im Laufe der Zeit und müssen daher wesentlich mehr gepflegt werden, als eine Beleuchtungsanlage mit Zweidrahtverkabelung. Aus diesem Grund stellen wir Dir in dieser Anleitung auch den Weg der Zweidrahtverkabelung vor und erklären Schritt für Schritt, wie Du einen neuen Dynamo an Deinem Bike mit einem Doppelkabel durchführst.

2. Schritt: Anschluss an der Vorderbeleuchtung

In vielen Fällen sind an neuen Leuchten bereits Anschlusskabel montiert, an die Du Dein zur Hand liegendes Doppelkabel einfach mit Steckverbindern anschließen kannst. Diese Anschlusskabel sollten sowohl an Vorder- als auch an Hinterleuchte vorhanden sein. Beide Anschlusskabel weisen unterschiedliche Farben auf und sind an die jeweiligen Pole des Dynamos angeschlossen. Natürlich liefert ein Dynamo Wechselstrom, trotzdem solltest Du beim Anschließen die verschiedenen Polaritäten beachten und die richtigen Pole mit einander Verbinden. Mach Dir dazu einfach die zwei verschiedenen Farben Deines Doppelkabels zu nutze und kontrolliere so, dass Du ausschließlich die negativen sowie die positiven Pole mit einander verbindest. Achtest Du nicht darauf, kann der Dynamo unter Umständen kurz geschlossen werden und legt Dein gesamtes Beleuchtungssystem lahm. In der Regel wird ein Doppelkabel in den Farben Schwarz und Schwarz/Weiss geliefert, wobei das schwarz-weisse Modell immer für den Mausanschluss verwendet werden sollte. An einem Rücklicht und einer Vorderleuchte sowie am Dynamo befindet sich immer ein Symbol, welches für den Mausanschluss steht. Entweder findest Du die entsprechende Legende auf der Verpackung Deiner Fahrradbeleuchtung oder orientierst Dich an unserer Beschreibung. Grundsätzlich werden nicht mehr als drei verschiedene Symbole zur Kennzeichnung des Mausanschlusses verwendet. Symbol 1 besteht aus drei übereinander liegenden horizontal angeordneten Balken von denen der oberste am längsten, der unterste am kürzesten ist. Symbol 2 ähnelt dem Buchstaben E, wenn dieses um 90 Grad nach rechts gekippt wird und quasi auf dem Gesicht liegt. Symbol 3 stellt einen simplen Unterstrich dar. Eines dieser drei Symbole befindet sich an den Anschlüssen Deiner Lampen und des neuen Dynamos.

Nachdem geklärt ist welches Kabel mit welchem Anschluss verbunden werden muss, kannst die praktische Arbeit beginnen. Mittels Steckverbindern oder Flachsteckern befestigst Du nun das Doppelkabel zuerst an Deiner Fahrradlampe und achtest darauf, welches Kabel Du an welchen Pol der Lampe anschließt.

3. Schritt: Verlegen des Kabels von der Vorderleuchte zum Dynamo

Der nächste, sehr wichtige Arbeitsschritt ist das Verlegen des Doppelkabels von der Vorderleuchte zum Dynamo. Dazu solltest Du unbedingt einen Weg entlang Deines Rahmens und Deiner Gabel suchen, auf dem Du das Kabel möglichst ohne Umwege verlegen kannst. Genauso wichtig ist ausreichender Spielraum an Gelenken und Federelementen, damit das Kabel auch bei heftigen Lenkereinschläge oder anderen Manövern nicht reisst. Achte außerdem ganz genau darauf, das Doppelkabel nicht an Stellen am Rahmen Deines Fahrrades entlang zu verlegen, an denen es eingequetscht oder beschädigt werden könnte. Beim täglichen Einsatz im Alltag führen solche Schwachstellen bei der Verlegung von Stromkabeln oft zum Ausfall der so dringend benötigten Fahrradbeleuchtung, was durch eine gründliche und ordentliche Montage definitiv vermeidbar ist.

Zum Verlegen des Kabels bietet es sich deshalb enorm an, selbiges vor dem endgültigen Festmachen erst einmal mit Klebeband vorläufig zu bewerten. So kannst Du ganz einfach verschiedene Wege und Möglichkeiten der Befestigung ausprobieren. Erst wenn Du den besten Weg zum Verlegen gefunden hast, solltest Du das Doppelkabel mit Kabelbindern an der Gabel und dem Rahmen von Deinem Bike befestigen. Nochmal: Achte bitte gerade beim Übergang von Lenkerrohr zu Fahrradrahmen darauf, ausreichend viel Kabellänge Spiel einzukalkulieren, damit das Doppelkabel auch bei einem heftigen Lenkereinschlag niemals reißen kann. Am besten testest Du auch dieses vor dem endgültigen Festmachen des Kabels, in dem Du den Lenker im Stand so weit nach Rechts und Links einschlägst wie möglich. Wird das Doppelkabel bei dieser Bewegung nicht gespannt oder gedehnt, hast Du eine gute Befestigungsmöglichkeit gefunden. Solltet Du zum Festmachen des Kabels keine Kabelbinder verwenden wollen, eignet sich auch Panzerband oder Isolierband zum Befestigen. Dieses ist in verschiedenen Farben verfügbar und kann daher sehr unauffällig eingesetzt werden. Aber ganz gleich ob Du Kabelbinder oder Klebeband zum Befestigen benutzt: Achte darauf, keine zu großen Abstände zwischen den einzelnen Befestigungsstellen zu lassen. Zu große Abstand stellen ebenso wie zu straff verlegte Kabel Schwachstellen dar, an denen Du hängen bleiben könntest oder in denen sich bewegliche Teile während der Fahrt verfangen könnten.

4. Schritt: Anschluss am Dynamo

Ist der richtige Weg zum Verlegen an Gabel und Rahmen gefunden und das Doppelkabel von der Vorderleuchte bis zum Dynamo verlegt, steht der Anschluss der Kabel am Dynamo ins Haus. Dazu kontrolliere bitte als erstes nochmals die Anschlüsse an der Frontleuchte und beachte die gewählten Polaritäten. Zum Anschließen am Dynamo stehen je nach Hersteller verschiedene Systeme bereit. Im Folgenden erklären wir Dir den Umgang mit den gängigsten Systemen der bekanntesten Hersteller.

Gerade Nabendynamos aus dem Hause Shimano erfreuen sich auf dem Markt für Fahrradzubehör allergrößter Beliebtheit. Bei diesem Modellen liefert der Hersteller gemeinsam mit dem Dynamo einen hauseigenen, kleinen Stecker. Dieser wird geöffnet, indem die kleine integrierte Sicherheitslasche mit einem spitzen Gegenstand nach Innen gedrückt wird. Hierzu eignet sich zum Beispiel ein kleiner Schraubenzieher ideal. Wird die Lasche vorsichtig nach Innen gedrückt, kann das Innenteil des Steckers herausgezogen werden. Isoliere danach die beiden Enden Deines Doppelkabels auf einer Länge von ungefähr 1,5 cm ab und führe jedes Ende von Oben in den richtig gepolten Anschluss. Wird der Stecker wieder geschlossen, halten die Kabelenden ganz sicher und fest. Nun kann der Stecker ganz einfach mit Deinem neuen Shimano Dynamo verbunden werden und Deine Lampe ist korrekt angeschlossen.

Bei den anderen System auf dem Markt handelt es sich um genormte Flachstecker, bei denen das Doppelkabel mittels zweier Flachstecker-Hülsen mit dem Dynamo verbunden werden. Verwendet man ein Doppelkabel an dem diese bereits montiert sind, spart man sich etwas Zeit. Kostengünstiger und flexibler ist jedoch die Möglichkeit, Flachstecker-Hülsen selbst in der heimischen Werkstatt zu befestigen. Isoliere dazu ca. 5 mm Deines verwendeten Kabels ab. Lege das Stromkabel in den dafür vorgesehenen Schuh des Flachsteckers und verwende eine Crimpzange, um den Kontakt mit dem Kabel zu verbinden. Damit es zu keinen Kurzschlüssen kommen kann, solltest Du nach erfolgreichem Anschluss unbedingt ein Stück Schrumpfschlauch über den Flachstecker ziehen und diesen so zusätzlich isolieren. Außerdem werden defekte durch das Eindringen von Regen oder Wasser so effektiv verhindert.

5. Schritt: Verkabelung der Rückleuchte

Wie beim Anschließen der Vorderleuchte beginnt auch die Arbeit an der Hinterleuchte mit dem richtigen Anschluss des Doppelkabels an den Anschlüssen der Leuchte. Beachte auch hierbei wieder die korrekten Polaritäten und verwende, falls vorhanden, das schwarz-weisse Kabel als Masse-Leitung.

6. Schritt: Verlegen des Kabels von der Rückleuchte zum Dynamo

Nun suche Dir, wie schon beim Anschluss der Vorderleuchte, einen geeigneten Weg zum Dynamo. In den meisten Fällen befindet sich dieser in der Nabe des Vorderrades, so dass das Anschließen der Rückleuchte in den meisten Fällen den aufwändigeren und arbeitsintensiveren Arbeitsschritt darstellt, weil eine größere Distanz bis zum Dynamo zurück gelegt werden muss. Anstatt das Doppelkabel gleich fest am Rahmen zu befestigen, suche Dir wie schon beim Anschließen der Vorderleuchte erst einmal einen provisorischen Weg und mache das Kabel mit dünnen Klebeband-Streifen fest. Bitte bedenke bei der Wahl der Kabelführung, dass das Verlegen entlang des Oberrohres zwar den kürzesten, nicht aber den besten Weg darstellt. Gerade das obere Rohr von Deinem Rahmen berührst Du beim Fahren oft mit den Schenkeln, wobei das Risiko eines Defektes durch Hängenbleiben bestehen würde. Viel besser ist es, das Doppelkabel unter dem Tretlager und an der Unterseite des Unterrohres entlang zu verlegen. Ist ein idealer Weg zum Festmachen gefunden, bei dem das Kabel nicht eingeklemmt werden kann und bei heftigen Bewegungen nirgendwo zu sehr belastet wird, kannst Du es mit Klebeband oder Kabelbindern fix Befestigen. Wie schon bei der Montage des Kabels der Vorderleuchte gilt auch bei diesem Arbeitsschritt: Befestige das Kabel lieber zu oft anstatt zu wenig. Hängt es durch weil es zu locker verlegt wurde kannst Du daran hängenbleiben und Deine Rückleuchte ausfallen.

Eine weitere Möglichkeit ist das Verlegen des Kabels im Inneren Deines Rahmens. Optisch ist diese Variante deutlich attraktiver, da keine Kabel sichtbar sind und keine Kabelbinder oder Klebeband zum Festmachen eingesetzt werden müssen. Außerdem ist diese Möglichkeit der Befestigung deutlich wartungsärmer und weniger anfällig für Defekte, da ein Hängenbleiben am Kabel bei der Innenverlegung nicht möglich ist. Damit Du diese Option wählen kannst, müssen in Deinem Rahmen allerdings entsprechende Bohrungen vorhanden sein. Je nach Hersteller sind diese in der Nähe des Lenkers und der Vorderlampe sowie unter dem Tretlager vorhanden und ermöglichen das Einführen der Kabel. Sollte ein Doppelkabel zu dick zum Einführen sein, kannst Du in diesem Fall auch auf zwei einadrige Kabel zurückgreifen. Diese sollten sich problemlos durch die dafür vorgesehenen Bohrungen führen lassen. Auch wenn dieser Weg des Anschließens bei der Montage aufwändiger ist als die außenliegende Befestigung, solltest Du diese Möglichkeit bei vorhandenen Bohrlöchern im Rahmen immer vorziehen.

Gerade der Weg vom Tretlager zur Rückleuchte ist sehr anfällig für Beschädigungen. An vielen Bikes werden Gepäckträgertaschen oder andere Fahrradtaschen festgemacht, die im Alltag an den verlegten Kabel scheuern können oder sich in diesen verfangen. Um einen Defekt zu vermeiden, kannst Du das verlegte Kabel zusätzlich mit einer weiteren Schutzhülle sichern. Ob Schrumpfschlauch oder Isolierschlauch, Textilschlauch oder Klebeband: Es bieten sich vielfältige Möglichkeiten, das Kabel auf dem Weg vom Tretlager hin zur Rückleuchte zusätzlich zu sichern und so gegen ungewollt Defekte zu schützen.

7. Schritt: Anschluss des Kabels am Dynamo

An den Rückleuchten angelangt steht wieder das richtige Anschließen entsprechend der vorab gewählten Polaritäten auf dem Plan. Verbinde das Massekabel mit dem Mausanschluss der Rückleuchte. Dazu sind an der Rückleuchte entweder Klemmkontakte vorhanden, in die das ca. 1,5 cm abisolierte Kabel einfach eingeschoben wird. Andernfalls müssen an den Enden des Doppelkabels wieder Flachstecker-Hülsen angebracht werden, mit deren Hilfe die Kabelenden mit den Anschlüssen der Rückleuchte verbunden wird.

Ist dieser Arbeitsschritt erledigt, ist Dein Dynamo auch schon korrekt und richtig angeschlossen und kann von Dir geprüft werden.

8. Schritt: Funktionstest – Es werde Licht!

Schalte den Dynamo sowie die Beleuchtungsanlage ein und beginn leicht, das mit dem Dynamo versehenen Rad zu drehen. Beginnen beide Lampen zu leuchten, hast Du jeden Schritt dieser Montageanleitung korrekt befolgt und kannst Dich über ein gut funktionierende Fahrradbeleuchtung freuen. Sollte eine oder beide Deiner Leuchten nicht beginnen ihre Funktion aufzunehmen, kontrollieren Schrittweise die Verkabelung und die verlegten Kabel auf Fehler.

Versuch es selbst: Mit unserem Ratgeber erfolgreich Fahrradbeleuchtung anschließen

Auch wenn unsere Montageanleitung beim ersten Lesen recht umfangreich wirken mag, sollte Dich das nicht vom eigenen Anschließen eines Dynamos abhalten. Nacheinander ausgeführt handelt es sich um einfache und leicht zu erledigende Arbeiten, die auch von handwerklich unerfahrenen Personen durchgeführt werden kann. Auch die Reparatur von einer bereits vorhandenen Fahrradbeleuchtung kann so sehr einfach zu Hause durchgeführt werden. Finde heraus, welche Komponenten defekt sind und tausche diese gegen neue und hochwertige Teile aus. Welchen Dynamo oder welche Fahrradlampe Du ideal an Deinem Fahrrad verwenden kannst, verrät Dir unser Testbericht. So ist es zukünftig ein leichtes, im Internet passende Ersatzteile oder Neuware zu finden und diese mit Hilfe von unserer Montageanleitung in Betrieb zu nehmen.

Da eine gut und zuverlässig funktionierende Fahrradbeleuchtung in Deutschland vorgeschrieben ist und gerade in der Dunkelheit wesentlich zu Deiner Verkehrssicherheit beiträgt, solltest Du ausschließlich hochwertige Komponenten verwenden und diese konzentriert anschließen. So erhellen Dir als folge zum Beispiel moderne LED Leuchten den Weg nach Hause, zur Arbeit oder in die Stadt und sorgen dafür, dass Du auch im Dunkeln ein riesiges Blickfeld einsehen kannst. Außerdem wirst Du so früh wie möglich von anderen Verkehrsteilnehmern als Fahrradfahrer erkannt und deshalb viel sicherer Unterwegs. In Verbindung mit zusätzlichen Reflektoren und Katzenaugen ergibt sich so ein Höchstmaß an Schutz im Alltag.

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